Bergungsdampfer TAUCHER FLINT III
| Name | TAUCHER FLINT III |
| Heimathafen | Hamburg |
| Gattung | Zum Bergungsdampfer umgebaute Tjalk |
| Schiffstyp | Vielzweck-Taucher- und Bergungsfahrzeug |
| Erbaut | 1888 auf unbekannter Werft in den Niederlanden |
| Abmessungen | 24,08 x 4,90 x 2,06m, 69 BRT |
| Maschinenleistung | Dampfmaschine 180 PSi |
Dieses Schiff ist ein Unikum. Es war im Jahre 1888 als Tjalk namens WELVAART gebaut worden - ein niederländischer Frachtsegler mit plattem Boden. Nach einem unspektakulären Untergang auf der Reede von Cuxhaven barg die hamburgische Taucherfirma M. A. Flint den Havaristen.
Auf eigener Werft am Reiherstieg bauten die Flints den Frachtsegler um zum Vielzweck-Bergungsschiff mit diversen anderswo abgeborgenen Dampfmaschinen, Winden und Pumpen. Als Baujahr galt nun 1912.
TAUCHER FLINT III war mit Bergungen, Tauchereinsätzen oder Spezialtransporten vollauf beschäftigt. Nach 1945 wirkte der Dampfer bei der Räumung des Hamburger Hafens von Wracks mit. 1994 verkauften die Flints den längst unwirtschaftlich gewordenen Veteranen an einen Dampfschiff-Enthusiasten, der es im Binnenland als Museumsschiff ausstellen wollte. Diese Pläne zerschlugen sich, und Ende 2001 konnte die Stiftung Hamburg Maritim den TAUCHER FLINT III erwerben. Gegenwärtig liegt der Rumpf zur Restaurierung an der Werft von "Jugend in Arbeit Hamburg e. V."
Die Stiftung strebt an, eine feste Crew ehrenamtlicher Helfer zu bilden, die den TAUCHER FLINT restauriert - mit professioneller Unterstützung durch die Werft - und mit seinen Originalfunktionen wieder in Betrieb nimmt.
